Militär

Von der Leyen: Bundeswehr kann NATO-Verpflichtungen nicht nachkommen


Als ich den o.g. Artikel gelesen habe, bin ich vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. Ich kenne den Zustand und das Innenleben unserer Streitkräfte sehr gut, da ich selbst fast 10 Jahre Militärdienst auf dem Buckel habe. Dazu kann ich nur sagen, dass es seit Jahren absolut nichts neues ist, dass die Bundeswehr größtenteils mit veraltetem Material arbeiten muss und dass zudem neue Rüstungsprojekte wie der Eurofighter, wie der Tiger, wie der A400M (was richtig peinlich war), wie dem EUROHAWK (was noch peinlicher war) etc. an dem dilletantischen Vorgehen der Politik und auch seitens der oberen Führungsetagen scheitern (Hierbei möchte ich erwähnen, dass die Qualität der Soldaten dieses Fehl oft kompensiert hat ;)). Nun ist die ehemalige Familienministerin nunmal Verteidigungsministerin und darf sich, ohne jegliche militärische Expertise, an die Arbeit machen. Vielleicht gibt es das G36K dann ja bald in rosa? Rein taktisch betrachtet könnte es sogar von Vorteil sein, da sich ein etwaiger Gegner vor Beginn eines Feuergefechtes totlachen würde und die Situation somit sehr leicht und schnell gelöst werden könnte.

Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass die Veröffentlichung dieser längst bekannten und oft debattierten Fakten gerade zum jetztigen Zeitpunkt lediglich einer Legitimation der Erhöhung des Verteidigungsetats dienen sollen. Alternativ könnte man sich vielleicht ein paar Waffen von der Leyen und sich von kurdischen Freiheitskämpfern an diesen ausbilden lassen.

Die Politik ist eben immer einen Schritt weiter – und die Rüstungsindustrie mindestens 3.. im Gleichschritt.